Anschließend ging es zur ersten Attraktion der Stadt, einer Buddha Statue hinter einem weiteren Tempel. Erst da realisierten wir, dass wir alle noch ziemlich geschlaucht von der Nacht waren und eigentlich relativ wenig Lust auf den hundert und drei und vierzigsten Tempel hatten. Deshalb beschlossen wir in eine nahe gelegenes Spa zu fahren, welches berühmt für seinen Heilschlamm und seine heißen Quellen war. Gesagt getan. Für ganze drei Euro durften wir uns eine knappe Stunde im Schlamm suhlen und anschließend in Becken mit heißem Mineralwasser entspannen. Eine Riesen Gaudi. Nach ca 3 Stunden hatten wir aber genug von Entspannungs-Bädern und wir suchten uns ein kleines Restaurant mit Meerblick. Leider konnte das Personal überhaupt kein Englisch, aber mit den Bildern in der Speisekarte konnten wir dann doch irgendwie unsere Bestellung aufgeben. Das Ergebnis war ein weiteres Festmahl für 3 Euro (inklusive 3 Getränken pro Person, Seafood, Gemüse und Reis). Das Preis-Leistungs-Verhältnis in Vietnam für Essen und Trinken war echt unschlagbar.
Am Nachmittag besichtigten wir dann doch noch eine kleine Tempelanlage, weil wir alle ein schlechtes Gewissen hatten, dass wir an dem Tag erst so wenig Kultur gesehen hatten verglichen mit den anderen Tagen. Danach ging's aber auf die Dachterasse unsres Hotels,wo wir uns gemütlich in Hängematten bis zum Abendessen unseren Büchern widmeten. Das Abendessen war wie zu erwarten wieder ein Festmahl und nach ein paar Runden Billard ging's ins Bett.
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