Am Freitag ging es abends von Singapore gen Kota Kinabalu, eine Stadt gelegen im Nord Osten vom malaysischen Teil Borneos. Gegen Mitternacht waren wir in unserem Hostel und schon sechs Stunden später ging es zum Busbahnhof von wo aus wir nach Semporna fuhren. Nachdem wir uns an den verrückten Busfahrer, den lieblichen Geruch aus der beinahe überlaufen Toilette und den sich dezent übergebenen Einheimischen vor uns gewöhnt hatten, setzte uns leider eine Reifenpanne für ca. 2 1/2 Stunden außer Gefecht. Irgendwann kamen wir aber endlich in Semporna an. Nach kurzem Suchen fanden wir auch unser Hostel und nach einem kurzen Abendessen ging es ins Bett.
Am nächsten Tag hieß es um halb sieben schon wieder Aufstehen und auf zum Tauchen in Mabul. Auf insgesamt drei Tauchgängen sahen wir einige Schildkröten, Moränen, Baracudas, viele andere bunte Fische und einen riesigen Zackenbarsch. Für uns als blutige Tauch Anfänger war der Tag wieder ein Riesenerlebnis. Einziger Negativ Punkt war die Tatsache, dass meine Uhr anders als erwartet nicht wasserdicht war. Nachdem vor ein paar Wochen aber irgendwie auch schon mal Wasser reingekommen war und das Uhrwerk anscheinend zu rosten begonnen hat, verfärbte sich das Wasser in der Uhr schnell in rostbraun und es bedarf wohl einer Generalreinigung, Überholung und evtl. eines neuen Uhrwerkes. Ist aber wohl alles halb so wild und sicher nicht so schlimm um mir die Laune zu verderben.
Am Freitag ging es dann wieder zeitig zum Busbahnhof und um halb acht geb Sepilok, einer von weltweit vier Orang Utan Auffangstationen. Die Organisation versucht sich an dem Spagat einerseits Orang Utan Babies aufzupeppeln und sie auf ein Leben in freier Wildbahn vorzubereiten, andererseits wollen sie auch Einheimische aufklären und Touristen etwas bieten. Da aber die Affen im Vordergrund stehen, gibt es pro Tag nur zwei Fütterungen. Diese sind aber nicht "verpflichtend" für die Affen. Es läuft eher nach dem Prinzip, wer grad Hunger und Lust hat, kommt halt vorbei. War aber sehr interessant. Um sieben ging es dann mit dem Nachtbus zurück nach Kota Kinabalu.
Am Samstag hieß es dann White Water Rafting. Pünktlich um viertel nach acht wurden wir von einem Minivan abgeholt. Mit an Board: Team Singapore, drei Ingenieure die nur Blödsinn im Kopf hatten, ein Japaner, ein schweigsames Pärchen unbekannter Herkunft und natürlich Team Germany, bestehend aus Lukas, Sven (ein anderer NUS Austausch Student, der sich der Rundrum-Sorglos-Borneo-Abenteuer-Reise organisiert von Reisebüro Weber in Semporna angeschlossen hatte) und natürlich meine Wenigkeit, der Reiseleiter. Nach drei Stunden Busfahrt durch die atemberaubende Landschaft von Sabah ging es dann mit dem Zug weiter. Auch wenn eigentlich das geschlossene Abteil für die Touristen vorgesehen war, beschlossen wir uns zu den locals auf die Ladefläche zu setzen. Da aber plötzlich ein wahnsinns Regen einsetze ging es doch zurück in den Zug. Nach einem kurzen lunch und einem Briefing durften wir dann endlich in die Schlauchboote und auf den Fluss. Auch wenn das Wasser durch den starken Regen und die dadurch aufgewirbelten Sedimente eher braun war und nicht weiß hatten wir knapp drei Stunden lang richtig viel Spaß in den Stromschnellen. Da wir einige Male aus dem Boot flogen zogen wir uns alle kleinere Verletzungen zu, aber zum Glück nichts ernsthaftes. Der kleine Cut über meinem linken Auge, verursacht durch Lukas Paddel, entstellte mein von wildem Bartwuchs ohnehin schon entstelltes Gesicht auch nur geringfügig weiter. Ziemlich erschöpft ging es dann mit dem Zug ins nächste größere Dorf, wo unser Fahrer bereits auf uns wartete und uns auf schnellstem Weg zurück nach Kota Kinabalu brachte.
Am Sonntag - unserem letzten Tag in Borneo - stand nochmal Kultur auf dem Programm und zwar das Monsopiad Cultural Village südlich von Kota Kinabalu. Da wir die einzigen Besucher waren galt die ungeteilte Aufmerksamkeit der Belegschaft Team Germany. Zuerst kamen wir in den Genuss lokaler Tänze. Anschließend durften wir uns zur Belustigung der anwesenden Damen ebenfalls an den Tänzen versuchen. Weiter ging es mit Steinschleuder - und Blasrohrschießen, sowie anderen lokalen Vergnüglichkeiten. Eine Führerin erklärte uns alles in dem originalgetreu nachgebauten Dorf. Zum Abschluss der Tour durften wir auch in die Trophäenkammer eines berühmten Headhunters, in der über 30 Totenköpfe von der Decke baumelten. Zum Ausklang kamen wir dann noch in den Genuss von Betelnüssen, die leider nach absolut gar nix schmeckten und außer einer pelzigen Zunge keinerlei Wirkung zeigten. Nach zwei sehr unterhaltsamen Stunden ging es dann zurück nach Kota Kinabalu. Lukas hatte dort nach Mittagessen und Kaffee die grandiose Idee, vor der Rückkehr ins zivilisierte Singapore noch einen chinesischen Barbier aufzusuchen um wieder einigermaßen menschlich zu werden. Gesagt getan. Der kleine Cousin ließ dem Reiseleiter den Vortritt, doch nachdem er die komplette Prozedur genau begutachtet hatte, verzichtete er dankbar. Nachdem ich die komplette Zeit meine Augen geschlossen hatte, konnte ich natürlich nicht sehen was er gesehen hatte, aber er meinte, dass ihm doch etwas mulmig zu Mute geworden war als mir der gute Barbier nicht nur den 10-Tage-Abenteuer-Bart sondern auch alle übrigen Haare im Gesicht (inklusive der auf meinen Augenliedern, von denen ich nicht einmal wusste, das sie existieren) mit der Rasierklinge entfernt hatte. Ich war jedenfalls mit der Rasur zufrieden (Vorher - Nachher Bilder gibts unter dem link "Borneo" zu sehen) und gut gelaunt ging es zum Flughafen, von wo aus wir mit ein bisschen Verspätung zurück nach Singapore flogen.
Fazit: Der Abenteuer Urlaub in Borneo war ein voller Erfolg für mich, vor allem auch weil die anderen Mitglieder der Reisegruppe Weber viel Spaß hatten und bis auf die Reifenpanne alles absolut problemlos ablief. Natürlich hätte ich gerne ein paar mehr Affen gesehen oder meinen extra mitgebrachten Leatherman zu einem Einsatz verholfen, aber unsere Erlebnisse waren auch so eine Riesen-Erfahrung.
Montag, 28. September 2009
Dienstag, 22. September 2009
Tauchen
Hallo Fans,
zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass es so lange keinen Eintrag mehr gab. Das hat folgende Gründe. Erstens herrscht hier inzwischen Alltagsleben. Ich gehe fast jeden Tag zur Uni, sitze in Vorlesungen, arbeite an irgendwelchen Projekten und treff mich mit Freunden zum Essen oder Feiern. Zweitens lief es in letzter Zeit nicht ganz so wie ich mir das vorgestellt hatte. Erst landete - wie schon berichtet - meine Kamera auf dem Grunde des Latte Macchiato Flusses in Bangkok, dann verschwand für ein paar Stunden mein Geldbeutel, tauchte aber glücklicherweise kurz darauf wieder auf, allerdings ohne Geld, zum Glück aber mit allen Karten und Ausweisen. Das Highlight war dann die Hochzeit von Sheedeh und Stefan in Virginia, auf die ich mich sehr gefreut hatte, die aber leider ohne mich stattfinden musste, da der Pilot auf der Rollbahn feststellen musste, dass irgendwas am Flugzeug kaputt war, was nicht kurzfristig zu reparieren war und daraufhin der Flug ersatzlos gestrichen wurde. Inzwischen denke ich aber, dass ich die Negativ Serie überwunden habe. Deshalb möchte ich nun schnell von meinem Tauchkurs und meinem Tauchwochenende in Malaysia berichten, bevor es in einer Stunde nach Borneo geht.
Vergangene Woche hatten wir bereits zwei Pool Sessions, bei denen wir alle möglichen Übungen, angefangen vom richtigen Atmen, über Wasser aus der Maske blasen, diverse Partnerübungen und Notfallübungen durchführen mussten. Am Freitag Abend ging es dann um acht Richtung Malaysia, genauer gesagt Pulau Aur, eine Insel die nur mit einem 4 stündigen Bootstrip zu erreichen ist und auf der es weder Internet, noch Handyempfang, noch einen Supermarkt gibt. Da ich sowohl im Bus als auch auf dem Boot sehr gute Plätze ergattern konnte, kam ich bereits einigermaßen ausgeruht am Samstag in der Früh um 6 auf der Insel an. Nach zwei weiteren Stunden Schlaf ging es dann um 9 zum ersten Mal ins Meer und zwar bis auf 8 Meter Tiefe. Anfangs hatte ich ein paar Bedenken, ob ich den Druckausgleich auch hinbekommen würde, aber das ging einfacher als erwartet.
Bei unserem ersten Tauchgang mussten wir wieder eine Reihe von Übungen durchführen, da es natürlich etwas ganz anderes ist, die Übungen im Meer mit Salzwasser durchzuführen, im Vergleich zum Pool. Insgesamt waren wir ca. eine 3/4 Stunde unter Wasser. Anschließend gab es ein kurzes Mittagessen und um zwei ging es schon wieder ins Wasser, dieses Mal bis auf 10 Meter hinab. Nachdem wir wieder ein paar Übungen gemacht hatten, konnten wir dann angeführt von unserem Instructor die ersten Korallenriffe, bunte Fische und sogar eine Schildkröte bewundern. Nach einem kurzen Snack auf dem Boot ging es dann um fünf ein letztes Mal für diesen Tag ins Meer, dieses Mal sogar 13 Meter in die Tiefe. Da wir aus Versehen in das Revier eines Trigger-Fisches eingedrungen waren, griff uns dieser an und versuchte einen Engländer aus unserer Gruppe mit dem Kopf zu rammen. Dieser war aber nach 12 Jahren britischem Militärdienst auf jegliche Angriffe vorbereitet und schlug dem angreifenden Fisch einfach mit der Faust gegen den Kopf. Daraufhin zog sich dieser zurück und ich konnte fast nicht mehr vor Lachen, weil es einfach extrem lustig ausgesehen hatte.
Am Abend gab es ein großes Barbecue und lustiges Beisamensein mit der kompletten Uni - Gruppe, die fast ausnahmslos aus lokalen Studenten bestand, was sehr lustig war und ganz anders als mit anderen Austauschstudenten. Am nächsten Morgen ging es schon um sieben Uhr wieder aufs Boot, da wir die Insel schon gegen 10 Uhr aufgrund der nahenden Ebbe wieder verlassen mussten. Bei unserem vierten und letzten Tauchgang für dieses Wochenende ging es sogar bis auf 18 Meter runter und da auch Fische anscheinend zu den Frühaufstehern gehören, konnten wir wieder super viel sehen. Völlig erschöpft vom vielen Tauchen, von wenig Schlaf und grandiosen Unterwassereindrücken ging es dann anschließend zurück nach Singapur.
Fazit: Tauchen ist unglaublich und macht richtig viel Spaß. Die Farben und Artenvielfalt unter Wasser ist grandios und ich hoffe, dass ich noch den ein oder anderen Tauchgang machen werde, solange ich hier in Südost Asien bin. Der erste steht schon in zwei Tagen in Borneo an. Da geht es nämlich in einer halben Stunde hin. Des weiteren stehen ein Orang Utan Rehabilitationszentrum und Wild Wasser Rafting auf dem Programm. Man darf auf alle Fälle gespannt sein. Fotos vom Tauchen und von Borneo gibt es dann nächste Woche sobald ich zurück bin.
zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass es so lange keinen Eintrag mehr gab. Das hat folgende Gründe. Erstens herrscht hier inzwischen Alltagsleben. Ich gehe fast jeden Tag zur Uni, sitze in Vorlesungen, arbeite an irgendwelchen Projekten und treff mich mit Freunden zum Essen oder Feiern. Zweitens lief es in letzter Zeit nicht ganz so wie ich mir das vorgestellt hatte. Erst landete - wie schon berichtet - meine Kamera auf dem Grunde des Latte Macchiato Flusses in Bangkok, dann verschwand für ein paar Stunden mein Geldbeutel, tauchte aber glücklicherweise kurz darauf wieder auf, allerdings ohne Geld, zum Glück aber mit allen Karten und Ausweisen. Das Highlight war dann die Hochzeit von Sheedeh und Stefan in Virginia, auf die ich mich sehr gefreut hatte, die aber leider ohne mich stattfinden musste, da der Pilot auf der Rollbahn feststellen musste, dass irgendwas am Flugzeug kaputt war, was nicht kurzfristig zu reparieren war und daraufhin der Flug ersatzlos gestrichen wurde. Inzwischen denke ich aber, dass ich die Negativ Serie überwunden habe. Deshalb möchte ich nun schnell von meinem Tauchkurs und meinem Tauchwochenende in Malaysia berichten, bevor es in einer Stunde nach Borneo geht.
Vergangene Woche hatten wir bereits zwei Pool Sessions, bei denen wir alle möglichen Übungen, angefangen vom richtigen Atmen, über Wasser aus der Maske blasen, diverse Partnerübungen und Notfallübungen durchführen mussten. Am Freitag Abend ging es dann um acht Richtung Malaysia, genauer gesagt Pulau Aur, eine Insel die nur mit einem 4 stündigen Bootstrip zu erreichen ist und auf der es weder Internet, noch Handyempfang, noch einen Supermarkt gibt. Da ich sowohl im Bus als auch auf dem Boot sehr gute Plätze ergattern konnte, kam ich bereits einigermaßen ausgeruht am Samstag in der Früh um 6 auf der Insel an. Nach zwei weiteren Stunden Schlaf ging es dann um 9 zum ersten Mal ins Meer und zwar bis auf 8 Meter Tiefe. Anfangs hatte ich ein paar Bedenken, ob ich den Druckausgleich auch hinbekommen würde, aber das ging einfacher als erwartet.
Bei unserem ersten Tauchgang mussten wir wieder eine Reihe von Übungen durchführen, da es natürlich etwas ganz anderes ist, die Übungen im Meer mit Salzwasser durchzuführen, im Vergleich zum Pool. Insgesamt waren wir ca. eine 3/4 Stunde unter Wasser. Anschließend gab es ein kurzes Mittagessen und um zwei ging es schon wieder ins Wasser, dieses Mal bis auf 10 Meter hinab. Nachdem wir wieder ein paar Übungen gemacht hatten, konnten wir dann angeführt von unserem Instructor die ersten Korallenriffe, bunte Fische und sogar eine Schildkröte bewundern. Nach einem kurzen Snack auf dem Boot ging es dann um fünf ein letztes Mal für diesen Tag ins Meer, dieses Mal sogar 13 Meter in die Tiefe. Da wir aus Versehen in das Revier eines Trigger-Fisches eingedrungen waren, griff uns dieser an und versuchte einen Engländer aus unserer Gruppe mit dem Kopf zu rammen. Dieser war aber nach 12 Jahren britischem Militärdienst auf jegliche Angriffe vorbereitet und schlug dem angreifenden Fisch einfach mit der Faust gegen den Kopf. Daraufhin zog sich dieser zurück und ich konnte fast nicht mehr vor Lachen, weil es einfach extrem lustig ausgesehen hatte.
Am Abend gab es ein großes Barbecue und lustiges Beisamensein mit der kompletten Uni - Gruppe, die fast ausnahmslos aus lokalen Studenten bestand, was sehr lustig war und ganz anders als mit anderen Austauschstudenten. Am nächsten Morgen ging es schon um sieben Uhr wieder aufs Boot, da wir die Insel schon gegen 10 Uhr aufgrund der nahenden Ebbe wieder verlassen mussten. Bei unserem vierten und letzten Tauchgang für dieses Wochenende ging es sogar bis auf 18 Meter runter und da auch Fische anscheinend zu den Frühaufstehern gehören, konnten wir wieder super viel sehen. Völlig erschöpft vom vielen Tauchen, von wenig Schlaf und grandiosen Unterwassereindrücken ging es dann anschließend zurück nach Singapur.
Fazit: Tauchen ist unglaublich und macht richtig viel Spaß. Die Farben und Artenvielfalt unter Wasser ist grandios und ich hoffe, dass ich noch den ein oder anderen Tauchgang machen werde, solange ich hier in Südost Asien bin. Der erste steht schon in zwei Tagen in Borneo an. Da geht es nämlich in einer halben Stunde hin. Des weiteren stehen ein Orang Utan Rehabilitationszentrum und Wild Wasser Rafting auf dem Programm. Man darf auf alle Fälle gespannt sein. Fotos vom Tauchen und von Borneo gibt es dann nächste Woche sobald ich zurück bin.
Dienstag, 8. September 2009
Bangkok
Um 3.30 Uhr ging vergangenen Freitag der Wecker und eine halbe Stunde saß ich mit Jochen, Lukas und Till im Taxi zum Flughafen mit dem Reiseziel Bangkok. Nachdem wir uns im Duty Free Shop mit einigen nützlichen Sachen eingedeckt hatten und uns noch mal kräftig die Füße im Massageautomaten durchgeknetet wurden ging es dann mit Tiger Airways auch endlich los.
Unsere erste Unterkunft war das Happy House in der Nähe der berühmt berüchtigten Kaosan Road. Wir brachen aber sogleich auf zum Schneider, d.h. wir wurden mit einem Privatbus abgeholt. Dort wurden wir nach allen Regeln der Kunst hofiert und ließen unsere Körper vermessen. Till und ich ließen uns Anzüge schneidern, die anderen wollten "nur" 5 Hemden. Nach den in Thailand üblichen Verhandlungen über den Preis und ein paar drinks, waren alle zufrieden (sowohl die Verkäufer als auch die BWL-Studenten aus Singapur) und wir ließen uns wiederum mit dem Privatbus der Schneiderei nach Chinatown fahren. Dort empfahl uns ein netter Thailänder, seines Zeichens Englischlehrer, eine Bootstour. Wir drückten den Preis auf die von ihm prognostizierten 500 Bath (ca. 10 Euro) und wir bekamen unser eigenes Boot das uns durch die Seitenarme des Latte Macchiato Flusses chauffierte. Der Name ist natürlich frei erfunden, der richtige Name spielt auch keine Rolle. Wichtig ist nur zu wissen, dass es eine richtige Drecksbrühe war und die Sichtweite im Wasser geschätzte 10cm betrug. An einer flachen Stelle des Seitenarmes setzte das Boot aufgrund der schweren Europäer auf dem Grund auf, sodass wir nach vorne beordert wurden, wobei mir meine Kamera ins Wasser fiel. Obwohl wir den Einheimischen, die am Flussufer in provisorisch anmutenden Hütten leben, 2000 Bath (ca. 40 Euro) in Aussicht stellten, wenn sie die Kamera in dem Brackwasser fänden, war die Aktion leider nicht von Erfolg gekrönt. Der Ärger wurde erstmal mit Bier heruntergespült und mit einem Tuck Tuck ging es anschließend ins Hotel, wo wir uns ein gemütliches Mittagsschläfchen genehmigten. Das Abendpogramm bestand aus thailändischem Essen und einer thailändischen Akrobatik Vorführung mit traditionellen lokalen Kunststücken, bevor wir dann gegen Mitternacht erschöpft ins Bett fielen.
Da wir am Freitag am Flughafen bereits eine spotbillige Rundfahrt des Tourismusbüros klargemacht hatten (pro Person 2,50 Euro), ging es Samstag Morgen drei Stunden lang in einem Bus mit Klimaanalage nur für uns vier und mit einem Tourguide bewaffnet erst zu verschiedenen Tempeln und anschließend zu unserer ersten Fitting Session bei unserem Schneider. Nach ein paar Änderungswünschen ging es (natürlich wieder mit dem Bus des Schneiders) weiter in die Fraser Suits, unserem eigentlichem Hotel. Eckdaten: 180m Penthouse Suite im 29.Stock, Masterbedroom mit Blick über die ganze Stadt und Swimming Pool im 7.Stock. Finanziert wurde das ganze von einem netten Singaporianer, der jedes Jahr ein paar Trips für Austausch Studenten organisiert und uns mit diesem Hotel ein kleines Abschiedsgeschenk machen wollte, bevor es für ihn wieder nach Harvard geht, wo er gerade seinen MBA macht. Abends wurde dann im legendären Bed Supper Club, einem ufogleichen Gebäude mit komplett in weiß gehaltener Inneneinrichtung und in einen anderen Club, der sich "The Tunnel" nennt und dessen Eingang einzig und allein von einem Türsteher mit Taschenlampe beleuchtet wird, ordentlich gefeiert.
An unserem leicht verkaterten Sonntag mussten wir dann aber noch unbedingt in den Grand Palace des göttlich verehrten thailändischen Königs und in eine riesige Shopping Mall in der man ungefähr alle Fälschungen dieser Welt käuflich erwerben konnte. Nach der letzten Anprobe unserer Anzüge und Hemden mit unseren Schneidern im Hotel, ließen wir dann ein mehr als gelungenes Wochenende im Wirlpool ausklingen. Da meine Kamera leider wohl noch immer auf dem Grund des Latte Macchiato Flusses liegt, werde ich mir in den nächsten Tagen erstmal die Bilder von meinen Freunden holen müssen, um euch ein paar bildliche Eindrücke zu ermöglichen. Die nächsten zwei Tage werde unitechnische einigermaßen stressig und am Freitag um sieben geht es dann zur Hochzeit meines großen Cousins Stefan nach Charlottesville, Virginia.
Unsere erste Unterkunft war das Happy House in der Nähe der berühmt berüchtigten Kaosan Road. Wir brachen aber sogleich auf zum Schneider, d.h. wir wurden mit einem Privatbus abgeholt. Dort wurden wir nach allen Regeln der Kunst hofiert und ließen unsere Körper vermessen. Till und ich ließen uns Anzüge schneidern, die anderen wollten "nur" 5 Hemden. Nach den in Thailand üblichen Verhandlungen über den Preis und ein paar drinks, waren alle zufrieden (sowohl die Verkäufer als auch die BWL-Studenten aus Singapur) und wir ließen uns wiederum mit dem Privatbus der Schneiderei nach Chinatown fahren. Dort empfahl uns ein netter Thailänder, seines Zeichens Englischlehrer, eine Bootstour. Wir drückten den Preis auf die von ihm prognostizierten 500 Bath (ca. 10 Euro) und wir bekamen unser eigenes Boot das uns durch die Seitenarme des Latte Macchiato Flusses chauffierte. Der Name ist natürlich frei erfunden, der richtige Name spielt auch keine Rolle. Wichtig ist nur zu wissen, dass es eine richtige Drecksbrühe war und die Sichtweite im Wasser geschätzte 10cm betrug. An einer flachen Stelle des Seitenarmes setzte das Boot aufgrund der schweren Europäer auf dem Grund auf, sodass wir nach vorne beordert wurden, wobei mir meine Kamera ins Wasser fiel. Obwohl wir den Einheimischen, die am Flussufer in provisorisch anmutenden Hütten leben, 2000 Bath (ca. 40 Euro) in Aussicht stellten, wenn sie die Kamera in dem Brackwasser fänden, war die Aktion leider nicht von Erfolg gekrönt. Der Ärger wurde erstmal mit Bier heruntergespült und mit einem Tuck Tuck ging es anschließend ins Hotel, wo wir uns ein gemütliches Mittagsschläfchen genehmigten. Das Abendpogramm bestand aus thailändischem Essen und einer thailändischen Akrobatik Vorführung mit traditionellen lokalen Kunststücken, bevor wir dann gegen Mitternacht erschöpft ins Bett fielen.
Da wir am Freitag am Flughafen bereits eine spotbillige Rundfahrt des Tourismusbüros klargemacht hatten (pro Person 2,50 Euro), ging es Samstag Morgen drei Stunden lang in einem Bus mit Klimaanalage nur für uns vier und mit einem Tourguide bewaffnet erst zu verschiedenen Tempeln und anschließend zu unserer ersten Fitting Session bei unserem Schneider. Nach ein paar Änderungswünschen ging es (natürlich wieder mit dem Bus des Schneiders) weiter in die Fraser Suits, unserem eigentlichem Hotel. Eckdaten: 180m Penthouse Suite im 29.Stock, Masterbedroom mit Blick über die ganze Stadt und Swimming Pool im 7.Stock. Finanziert wurde das ganze von einem netten Singaporianer, der jedes Jahr ein paar Trips für Austausch Studenten organisiert und uns mit diesem Hotel ein kleines Abschiedsgeschenk machen wollte, bevor es für ihn wieder nach Harvard geht, wo er gerade seinen MBA macht. Abends wurde dann im legendären Bed Supper Club, einem ufogleichen Gebäude mit komplett in weiß gehaltener Inneneinrichtung und in einen anderen Club, der sich "The Tunnel" nennt und dessen Eingang einzig und allein von einem Türsteher mit Taschenlampe beleuchtet wird, ordentlich gefeiert.
An unserem leicht verkaterten Sonntag mussten wir dann aber noch unbedingt in den Grand Palace des göttlich verehrten thailändischen Königs und in eine riesige Shopping Mall in der man ungefähr alle Fälschungen dieser Welt käuflich erwerben konnte. Nach der letzten Anprobe unserer Anzüge und Hemden mit unseren Schneidern im Hotel, ließen wir dann ein mehr als gelungenes Wochenende im Wirlpool ausklingen. Da meine Kamera leider wohl noch immer auf dem Grund des Latte Macchiato Flusses liegt, werde ich mir in den nächsten Tagen erstmal die Bilder von meinen Freunden holen müssen, um euch ein paar bildliche Eindrücke zu ermöglichen. Die nächsten zwei Tage werde unitechnische einigermaßen stressig und am Freitag um sieben geht es dann zur Hochzeit meines großen Cousins Stefan nach Charlottesville, Virginia.
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